Computerschule in Periyeri – Ein aussergewöhnlicher Traum ist wahr geworden

Computerschule in Periyeri – Ein aussergewöhnlicher Traum ist wahr geworden

Im September 2024 eröffnete Regenboog auf Bitte der Familien eine Abendschule im Dorf Periyeri. Wenige Monate später äusserten die Kinder einen Wunsch, mit dem niemand gerechnet hatte – und der das Projekt in eine völlig neue Richtung lenkte. Madhan Mohan erzählt, wie aus einer Abendschule eine Computerklasse wurde.

Im kleinen Dorf Periyeri leben die Familien unter sehr einfachen Verhältnissen. Das Dorf liegt etwa 25km vom Hauptsitz von Regenboog entfernt. Genau in diesem Dorf startete vergangenes Jahr eine aussergewöhnliche Initiative. Alles begann im September 2024, als die Familien des Dorfes mit einer Bitte an uns (Regenboog-Team) gelangten: Sie baten um die Eröffnung einer Abendschule für ihre Kinder.

Wir besuchten das Dorf und nach einem eigenen Eindruck der Lage beschlossen wir, eine neue Abendschule zu eröffnen. Über 80 Kinder nahmen sofort teil und schon bald war die Schule erfüllt von Leben, Freude und Lernen.

Im März 2025 besuchte ich die Abendschule in Periyeri und wollte die engagierten und motivierten Kinder mit einem kleinen Geschenk überraschen. Ich fragte die Kinder, was sie sich wünschten. Die meisten der Kinder waren noch nie ausserhalb des Dorfes, geschweige denn auf einem Ausflug gewesen. Also rechnete ich mit einem dieser beiden Wünsche als Antwort. Doch die Antwort der Kinder überraschte und berührte alle Anwesenden zutiefst.

«Wir würden so gerne den Umgang mit einem Computer lernen. Wir hatten nie diese Chance. Unsere Familien können sich eine solche Ausbildung nicht leisten, und weder unsere Schulen noch unser Dorf bieten das an. Könnt ihr uns helfen?»

Dieser einfache, aber kraftvolle Wunsch machte das Team und mich sprachlos. Ohne zu zögern, versprachen wir den Kindern, dass während der Sommerferien eine Computerschule in Periyeri eröffnet werde.

Und so geschah es. Innerhalb weniger Wochen wurde alles organisiert: Computer wurden angeschafft, Lehrpersonen gefunden und ein sechsmonatiger Computerkurs gestartet.

Heute haben diese Kinder ihre allerersten Computerstunden absolviert und Fähigkeiten erlernt, die für sie noch vor wenigen Monaten unvorstellbar waren.

Die Eltern, von denen viele selbst nie einen Computer berührt haben, besuchten ihre Kinder während der Kurse, um ihnen zuzusehen. Der Stolz in ihren Augen war nicht zu übersehen. Für sie bedeutete dies nicht nur den Zugang zu Technologie, es bedeutete Hoffnung. Sie sahen, wie ihre Kinder Werkzeuge erhielten, die Türen zu einer besseren Zukunft öffnen könnten.

Der Traum dieser Familien und Kinder wurde nur dank Ihrer Unterstützung über den Verein Arunachala Rising Sun möglich. Sie haben den Kindern von Periyeri nicht nur Bildung geschenkt, sondern auch den Mut, an neue Möglichkeiten zu glauben. Wir danken Ihnen von Herzen dafür, dass Sie solche Veränderungen möglich machen.

– Madhan Mohan

«Als Mädchen lernte ich zu schweigen.»

«Als Mädchen lernte ich zu schweigen.»

Mit zwölf bekam Sangeetha ihre erste Periode – und niemand hatte sie darauf vorbereitet. Heute, fast zwanzig Jahre später, leitet sie in Tamil Nadu das Projekt Happy Periods und tut genau das, was ihr damals so sehr gefehlt hat: Sie redet. Sie klärt auf. Sie hört zu. In Schulen, Innenhöfen und unter Kokospalmen begegnet sie Mädchen, Müttern und manchmal auch skeptischen Dorfältesten – und erlebt dabei, wie aus Sprachlosigkeit Vertrauen wird. Eine persönliche Geschichte über Mut, Wandel und die leisen Anfänge grosser Veränderungen.

Mein Name ist Sangeetha. Ich bin 31 Jahre alt, als Pflegefachfrau Teil der Mobilen Klinik und Projektleiterin von Happy Periods. Dabei begann alles ganz leise. Ich wuchs in einem kleinen Dorf ausserhalb von Tiruvannamalai auf, in einem Haushalt mit vier Geschwistern. Mein Vater war Lastwagenfahrer, meine Mutter Näherin. Wenn ich heute zurückdenke, erinnere ich mich vor allem daran, wie wenig gesprochen wurde. Schon gar nicht über Dinge, die mit dem eigenen Körper zu tun hatten.

Als ich mit zwölf meine erste Periode bekam, dachte ich, mit mir stimme etwas nicht. Ich hatte Angst. Niemand hatte mir erklärt, was da mit mir geschah. Meine Mutter gab mir ein Tuch und sagte, ich solle niemandem davon erzählen. Ich gehorchte. Und schwieg.

Vielleicht war das der Anfang. Vielleicht hat mich genau diese Sprachlosigkeit später dazu gebracht, meinen Beruf zu wählen – und schliesslich dieses Projekt zu übernehmen. Seit zwei Jahren leite ich bei der Regenboog India Foundation das Menstrual-Hygiene-Awareness-Project. Unser Ziel ist es, genau das zu tun, was ich damals so sehr gebraucht hätte: offen reden. Aufklären. Zuhören. Und Mädchen zeigen, dass mit ihnen alles stimmt.

Woche für Woche reist mein kleines Team in Schulen und Dörfer. Wir setzen uns in Klassenzimmer, in Innenhöfe, auf Plastikstühle unter Kokospalmen. Wir sprechen mit Mädchen, Lehrerinnen, Müttern, manchmal auch mit skeptischen Dorfältesten. Es ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich jedes Mal.

Wir zeigen anschaulich, was während des Zyklus im Körper passiert. Wir bringen verschiedene Menstruationsprodukte mit – viele haben noch nie eine Binde gesehen. Und wir beantworten Fragen, die sonst nie gestellt würden: Was ist normal? Was tun bei starken Schmerzen? Was bedeutet es, wenn man unregelmässig blutet?

Eine unserer wichtigsten Ressourcen ist das Handbuch Happy Periods, das wir eigens dafür entwickelt haben. Es ist bunt, klar, leicht verständlich – und wird von den Mädchen wie ein kleiner Schatz nach Hause getragen. Manche verstecken es unter der Matratze. Andere zeigen es stolz ihren Freundinnen. Ich weiss das, weil sie es mir erzählen. Oder weil ich es sehe, wenn ich Wochen später wiederkomme.

Eine Geschichte werde ich nie vergessen: In Vedanatham ging ein Mädchen nach dem Unterricht zu seiner Lehrerin und sagte: «Sagen Sie Sangeetha, ich hab keine Angst mehr. Ich hab’s verstanden.» Ich musste weinen, als ich es hörte. Vor Rührung. Und ein bisschen auch wegen des Mädchens, das ich selbst einmal war.

Doch das Projekt endet nicht in den Schulen. In vielen Dörfern arbeiten wir mit Frauenselbsthilfegruppen. Wir führen Gespräche mit Erwachsenen, machen praktische Demonstrationen und bauen langsam Vertrauen auf. Neulich rief eine Frau aus Chengam unsere Notfallnummer an. Sie blutete stark und hatte sich nicht getraut, mit jemandem zu reden. Meine Kollegin Pachaiyammal konnte ihr medizinische Hilfe vermitteln. Heute geht es ihr wieder gut.

Wenn ich davon erzähle, sagen manche: Du hast Mut. Ich finde: Die Mädchen haben Mut. Sie hören zu, stellen Fragen, erzählen einander, was sie erlebt haben. Das ist der Anfang von Veränderung. Und manchmal, wenn ich in der Mobilen Bibliothek mitfahre oder eine neue Schule besuche, denke ich: Vielleicht wird dieses Mädchen hier einmal Lehrerin. Oder Ärztin. Oder sie übernimmt eines Tages meine Rolle im Projekt. Dann weiss ich: Es war richtig, nicht mehr zu schweigen.

– Sangeetha

Aus dem Englischen übersetzt und aufbereitet von Silvan Diener.

Geethanjali

Geethanjali

Anfang September besuchte Sindhu das Internat in Tirukovilur. Sie ist Projektleiterin des Educational-Sponsorship-Programms und wollte nach vier jungen Frauen sehen, die früher im 2019 geschlossenen Sarasvathi-Kinderdorf lebten und noch immer von Regenboog begleitet und unterstützt werden.

Während ihres Besuchs wurde Sindhu von der Schulleiterin beiseite genommen. Sie erzählte Sindhu von der schwierigen Situation einer weiteren Schülerin, Geethanjali, die dringend Unterstützung benötigte. Das 13-jährige Mädchen aus Allinagar, einem kleinen Dorf rund 40 Kilometer vom Internat entfernt, besucht derzeit die neunte Klasse. Ihre Geschichte erzählt von grossen Herausforderungen, aber auch von Hoffnung und Widerstandskraft.

Geethanjalis Vater arbeitete als Wachmann und verstarb 2023 im Alter von 70 Jahren. Ihre Mutter war seine zweite Ehefrau und wesentlich jünger. Seit Geethanjalis Kindheit litt die Mutter an schweren psychischen Problemen. Das Familienleben war oft instabil und geprägt von Entbehrungen. Nach dem Tod des Vaters verblieben Geethanjali und ihre Mutter alleine in einem baufälligen Haus, während eine entfernte Verwandte sie gerade mal mit dem Nötigsten versorgte. Diese Nothilfe sicherte zwar vorerst das Überleben, dennoch fehlte es Geethanjali an Stabilität und Fürsorge, die jedes Kind verdient.

Geethanjali hätte zwar einen älteren Bruder, Rudhreshwaran, der in einer solchen Situation normalerweise Verantwortung übernehmen könnte. Doch der 24-Jährige ist ebenfalls psychisch krank und verdient als Tagelöhner auf einer Kuhfarm nur wenig. Auch er bräuchte eigentlich Unterstützung, wird von der erweiterten Familie aber weitgehend vernachlässigt.

Da Geethanjali nun weder Eltern noch Geschwister hatte, die sich um sie hätten kümmern können, war sie alleine der Gunst ihrer Verwandten ausgesetzt. Das Risiko, verheiratet oder einfach sich selbst überlassen zu werden – ein Schicksal, das viele Mädchen aus armen Verhältnissen in ländlichen Gegenden Indiens trifft – war gross.

Im Juni 2024 wurde Geethanjali von einem Stiefbruder ins Internat gebracht und dort zurückgelassen. Seither hatte die Schulleiterin erfolglos nach einer Lösung für das Mädchen gesucht.

Tief bewegt von Geethanjalis Geschichte untersuchte das Regenboog-Team die Umstände und stellte fest, wie schwerwiegend die Lage tatsächlich war. Trotz der Tatsache, dass Geethanjali Stiefgeschwister und weitere Verwandte hat, wollte niemand von ihnen die Verantwortung für sie übernehmen. Sie war somit sehr einsam und verletzlich.

Daher hat Regenboog die volle Unterstützung für Geethanjalis Bildung und ihr Wohlergehen übernommen. Weil es kein Daheim gab, in das Geethanjali während der Schulferien hätte gehen können, wurde sie herzlich in Sindhus Zuhause aufgenommen, wo sie ein Gefühl von Wärme und Zugehörigkeit erfuhr. Sie hatte sogar die Gelegenheit, an einer Bildungsreise mit anderen Kindern aus den Abendschulen teilzunehmen.

Geethanjalis Geschichte steht beispielhaft für die Herausforderungen, denen viele Mädchen in ländlichen Gegenden Indiens gegenüberstehen. Oft rauben ihnen Armut und soziale Zwänge die Chance auf eine sichere und hoffnungsvolle Zukunft.

Dank Ihrer Unterstützung können wir Geethanjali und andere wie sie weiterhin mit Bildung, Fürsorge und den nötigen Chancen versorgen, um ihnen eine selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

Die grossen Nebensachen in den Regenboog-Projekten

Die grossen Nebensachen in den Regenboog-Projekten

Giglia Gantenbein verbrachte dieses Jahr knapp drei Monate als Volontärin bei der Regenboog India Foundation und unterstützte als Pflegefachfrau das Team der Mobilen Klinik. Im folgenden Essay erzählt sie von einer speziellen Bekanntschaft, die sie in den Projekten machte.

Ich stehe vor einem weissen, leeren Blatt. Mein fast dreimonatiger Aufenthalt in Indien ist schon fast wieder drei Monate her. Wo soll ich mit dem Schreiben beginnen?

Möchte ich über die Mobile Medical Klinik (MMC) und das unglaublich herzliche Team schreiben, mit welchem ich als Pflegefachfrau unterwegs sein durfte? Möchte ich über Patient*innen und ihre Geschichten schreiben und aufzeigen, wie sie vom MMC-Team unterstützt werden? Möchte ich über den Ausflug mit allen Kids der Abendschulen schreiben und von den strahlenden Gesichtern der Buben und Mädchen erzählen, die zum allerersten Mal einen Ausflug erlebten? Oder möchte ich über das gesamte Regenboog-Team schreiben und davon, wie sie mit ihrer Arbeit unzähligen Menschen helfen und unglaubliche Arbeit leisten?

Ihr seht, ich könnte euch viele interessante und bewegende Geschichten erzählen, und doch gibt es eine Beobachtung, die mir besonders erwähnenswert scheint. Und zwar ist es die Rolle, die das Regenboog-Team zusätzlich zu den Projekten für die Menschen vor Ort spielt. Auf den ersten Blick scheinen es ganz kleine, nebensächliche Dinge zu sein, doch letztendlich ist die Wirkung für die einzelnen Menschen vor Ort durchaus bedeutsam. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, euch die Geschichte von Pavithra und Indrakumar näherzubringen.

Pavithra ist 13, ihr Bruder Indrakumar 11 Jahre alt. Sie leben in einem ganz kleinen, sehr einfachen blauen Backsteinhaus neben dem Bürogebäude der Regenboog India Foundation. In meiner ersten Woche in Indien wurde ihr Vater im Feld tot aufgefunden.

Das Regenboog- Team erzählte mir, dass er oft alkoholisiert nach Hause gekommen war und die Mutter und die beiden Kinder durch ihn oft physische und verbale Gewalt erlebten. Sie meinten, dass die beiden die Zeit nach der Schule regelmässig bei ihnen im Büro verbringen würden. Später sah ich, wie sich Aishwarya, eine Mitarbeiterin der Mobilen Bibliothek, abends oft mit den beiden hinsetzte und ihnen bei den Hausaufgaben half, mit ihnen lernte oder bastelte.

Auch ich hatte das Glück, die beiden besser kennenlernen zu dürfen. Ich wohnte in einem der Gästezimmer im Bürogebäude und fand bald einen Draht zu ihnen. Sie besuchten mich regelmässig auf der Terrasse. Wir verbrachten viele Stunden damit, gemeinsam Freundschaftsbändeli zu knüpften, Englisch zu lernen, zu zeichnen und zu basteln und dabei tamilische Musik zu hören.

Pavithra berichtete mir oft stolz von ihren sehr guten Noten. Sie würde gerne Ärztin oder Pflegefachfrau werden, sagte sie. Indrakumar kam seinerseits immer wieder auf auffallend originelle und lustige kreative Ideen.

Eines Tages kam Pavithras Mama aufgeregt im Büro vorbei und verkündete stolz, Pavithra habe die Pubertät erreicht. Was soviel bedeutete wie: Sie hatte zum ersten Mal die Periode. Ich bekam mit, wie Madhan mit ihr ein angeregtes Gespräch führte.

Später erzählte er mir, dass viele Eltern für ihre Tochter aus finanziellen Gründen eine Hochzeit arrangieren, sobald sie zum ersten Mal bluten. Im Gespräch habe er ihr eindringlich nahegelegt, Pavithra nicht zu verheiraten, sondern ihr die Möglichkeit einer Ausbildung zu geben.

In den folgenden Tagen begleiteten mich diese Worte konstant. Ich suchte also das Gespräch mit Madhan und fragte, ob es irgendetwas gäbe, was ich zur Ausbildung der beiden beitragen könne. Ich sei gerne bereit, mein Bestmögliches zu tun.

Kurz vor meiner Abreise verkündete mir Madhan, er hätte Pavithra und Indrakumar auf die Liste des Ausbildungssupports aufgenommen. Die beiden würden somit die Chance auf eine Ausbildung und ein Leben mit mehr Selbstbestimmung haben. Eines von vielen Beispielen, wie Regenboog die Perspektiven von Menschen verbessert.

Stabil und transparent: Die Mobile Bibliothek entwickelt sich zum Musterprojekt

Stabil und transparent: Die Mobile Bibliothek entwickelt sich zum Musterprojekt

Während in unseren letzten Newslettern andere innovative Projekte und persönliche Geschichten im Fokus standen, ist die Mobile Bibliothek stetig gewachsen. Heute arbeiten alleine in diesem Projekt 8 Personen, die mit 6 Bibliotheksfahrzeugen insgesamt über 20‘000 verschiedene Bücher für rund 11‘000 Schüler:innen verteilt auf 140 Schulen bereitstellen. Zum Vergleich: 2019 besuchte noch ein einziges Fahrzeug rund 20 Schulen mit insgesamt 700 Kids.

Für Leute, die sich öffentliche Bibliotheken gewohnt sind und für die es keine Frage ist, ob man sich ein Buch leisten kann, mag das banal erscheinen. Wenn aber noch nicht mal öffentliche Schulen Bücher besitzen, ist das Lesenlernen stark erschwert. Und wer nicht richtig lesen kann, bleibt auf der Strecke.

Mittlerweile umfasst das Bibliotheksprojekt noch weit mehr als das Ausleihen von Lesestoff. Über das Jahr verteilt werden vom Team der Mobilen Bibliothek eine Vielzahl ausserschulischer Angebote organisiert. Dazu gehören Erste-Hilfe-Kurse, Töpfern, Werken, Hygiene-Schulungen und Aufräumaktionen in der Natur. Das Team ist immer wieder auch Anlaufstelle bei sozialen oder familiären Problemen einzelner Schüler:innen.

Die Digitalisierung der Bücherausleihe vor einigen Jahren hat den Bibliotheksbesuch nicht nur schneller und einfacher gemacht. Auch für die Transparenz des Projekts ist die Digitalisierung ein Gewinn. Seit einigen Monaten kann in Echtzeit mitverfolgt werden, wie viele Bücher von welchem Bibliotheksfahrzeug und an welchen Schulen ausgeliehen werden. Regenboog will sich damit von anderen Organisationen in Indien abheben und erhofft sich, besonders von indischen Geldgeber:innen zusätzliches Vertrauen zu gewinnen.